Verhärtete Fronten

Hmmmm, gerade heute hatte ich mich gefragt, wann mal wieder was wäre, was meinen Blog füllen könnte:

Nun soeben war es soweit und wie so oft in den letzten Monaten musste ich nur einmal zum Hörer greifen, um wieder einen Anlass zu haben... nur diesmal endet es mit einem bildlichen Aufknallen des Telefons meinerseits und Kopfschütteln - über die Situation und über mich, dass es mich im Nachhinein sogar noch geärgert hat!

Aber viel gibt es gar nicht zu sagen, außer dass ich nichts böses getan habe und angeblich Dinge unterstellt hätte...meine Meinung ist: Da ist jemand ziemlich beschissen drauf, schnappt alles entsprechend auf und sucht Reizpunkte. Die gibt es nicht mehr bei mir, weil: Auf so einen Mist, wie da eben abgelaufen ist, hab ich absolut keinen Bock, ich lass mich nicht veralbern. Noch nie ist jemand im Freundeskreis so umgesprungen wie hier. Das können bestimmte Personen von mir aus mit anderen machen aber nicht mehr mit mir! Hab ich leider Gottes auch lange genug mit mir machen lassen.

Ende der Diskussion!

 

16.3.10 21:53, kommentieren

Der letzte Tag

Die Geschehnisse der letzten Tage und Gespräche zeigen mir wieder mal sehr deutlich, WAS im Leben wichtig ist und WER es ist.

Was und wer MIR wichtig ist - aber auch, wie das bei anderen aussieht....

Wie nah sind wir selbst eigentlich unserem letzten Tag? Sicher, wir werden alle - wenn nichts dazwischen kommt - alt, und irgendwann passiert es eben. Aber dass dies auch schon jetzt geschehen kann, ist den meisten - und mir ebenfalls - oft nicht so präsent.

Auf der einen Seite gut, da wir sonst vor lauter Präsenz des Todes nicht in Ruhe leben könnten. Auf der anderen Seite weniger gut, da wir oft genug kostbare Zeit verschwenden und den Tag nicht bewusst leben.

Vor gut zwei Jahren ist mir - und das hatte ich ebenfalls geschrieben - durch mehrere Umstände recht deutlich klar geworden, wir vergänglich alles ist.  Aber dann vergeht Zeit und man gewöhnt sich an viele Gedanken. Bis spätestens diese Woche, und nach dem Gespräch mit einer früheren Freundin nun, wieder ins Gedächtnis zurückgerufen wurde, dass der Tod auf einmal vor der Tür stehen kann.

Diese Freundin hatte schweres Glück mit ihrer Krankheit, und man kann sagen, dass sie aufgrund zweier schwerer Operationen gerade noch von der Schippe gesprungen ist - dabei ist sie nicht wesentlich jünger als ich.

...da haderte ich eine zeitlang mit meiner schweren Knieoperation und den daraus resultierenden Folgen, die sich ja auch heute noch dann und wann bemerkbar machen. Wie schlimm das doch alles war. Wie dreckig es mir ging und wieviel Selbstmitleid ich hatte.
Aber das alles - selbst diese Schmerzen damals, ist nichts gegen das, was ihr passiert ist.
Bei allen Krankheiten und Beschwerden die man haben kann, sollte ich nie vergessen: Selbst mit einem unbweglichen Knie ließe es sich leben...

Dem Tode entrinnen - das gelingt auf der Schwelle nur den Wenigsten

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Das Fazit daraus:
Wieder bewusst leben, heute leben.
Dinge nicht verschieben.
Ich werde sehr wohl darauf achten, mit was und wem ich kostbare
Zeit verbringe. Ich werde wieder mehr genießen.  Und ich werde mich nicht mit Bockmist lange aufhalten und Dinge klipp und klar regeln - auf dass sie mich nicht lange aufhalten.

Und sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst:
Über welchen Mist regen wir uns denn immer wieder auf? Welcher Blödsinn hält uns auf? Und denken wir nicht immer wieder, wie unglücklich wir doch sind, und wie schlecht es uns geht?

Nein - solange man nicht schwer krank ist, sollte man dankbar sein, für jeden Tag, den man morges beginnen kann...

Und wer Freunde hat, Familie - wird gar fürstlich belohnt.

Ein Auto, eine Wohnung, eine Arbeit? Ich fühle mich königlich.
Und dass da nun mehr eine fehlende Liebe nicht ins Gewicht fällt -
wen wundert´s ?

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Aus manchen Menschen werde ich einfach nicht schlau.
Wie gut, dass es mich nicht mitnimmt. Ein gutes Zeichen.
Und ein Zeichen, dass das Schicksal mit seinen Abläufen auch oft am Ende richtig liegt. Am langen Ende stehen Dinge, die erstmal negativ aussehen, in einem ganz anderen Licht....

Oft genug habe ich im Nachhinein gesagt: Gut, dass es so gekommen ist. Und ich werde nicht müde, diesen Satz immer und immer wieder von mir zu geben....

 

 

1 Kommentar 5.3.10 18:49, kommentieren

Von Freu(n)den und der Liebe

If we were a movie
You´ll be the right one
And I´ll be your best friend
You´ll fall in love with in the end
We were laughing
Watching the sunset
Fade to black
Show the names
Play the happy song....



In diesen Tagen macht sich wieder ein neues Gefühl breit, was nun endgültig die lange währende Sehnsucht verdrängt: gleichgültige Leere.
Anders kann ich es nicht erklären. Es ist nicht so, dass ich niedergeschlagen bin oder strahlend durch die Weltgeschichte laufe. Es ist einfach ein "Morgens aufstehen und Abends ins Bett gehen". Dazwischen liegt Arbeit, Hobbies und Freunde.
Allein dass ist schon Grund genug, glücklich sein zu müssen.
Aber es fehlt was: Liebe natürlich.


Und das ist die Leere, die entsteht. Wenn man nicht liebt, merkt man aber andererseits auch nicht, dass etwas oder besser gesagt, jemand fehlt. Auf der einen Seite wünsche ich mir ja auch, wieder meine Zeit mit jemanden teilen zu können, dem ich so viel bedeute wie umgekehrt auch. Aber es ist auch nicht so, dass ich verzweifele, weil dieser Zustand zur Zeit nicht eintritt. Es ist mir schon fast - und da kommt das zweite Wort aus der Einleitung: gleichgültig. Einerseits ist es gut, weil man nicht das Gefühl
bekommt "keine will mich", aber andererseits erschreckt es mich. Erschreckend, weil für mich der Sinn des ganzen Daseins irgendwie auch darin mitbesteht, für jemanden da sein zu können. Und nun stelle ich fest, dass mir dieser Sinn, den ich irgendwann mir selbst zurecht gelegt habe, fehlt. Und so entsteht also die Leere zwischen all den Hobbies, Freunden, Arbeit und des Morgens aufstehen und Abends ins Bett gehen...
Dennoch werde ich die Vermutung nicht los, dass sich das Verlangen nach Zweisamkeit nicht doch irgendwann wieder einstellt.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass nach über einem Jahr unglücklichem Verliebtseins es auch mal reicht und es gut ist, wenn man nun in dieser Schwerelosigkeit der Gefühle schwebt.
Und dabei ärgert es mich maßlos, dass es dennoch immer wieder Momente gab, in denen  - nachdem ich das Gröbste überwunden hatte -  meine Gefühle wieder kurz in "Erinnerung" traten. Gut nur, dass sie sich nicht dem Moment hingab (selbst wenn sie es wollte, würde sie eh nicht den ersten Schritt machen). Ich habe irgendwie die Befürchtung, meine verdrängten/überwundenen/verarbeiteten Gefühle ähneln einer unschuldigen kleinen ausgehenden Flamme: Ein bisschen Öl reingießen und sie lodert auf. Ein Kuß und alles Erarbeitete könnte zunichte sein. Und das schlimme: Es würde mir wahrscheinlich nur schaden. Also die ganze Situation besser so.
Und dennoch setzt man sich gewzungener Maßen mit einigen Fragen auseinander. Das habe ich in den letzten Tagen verstärkt getan und bin zu dem Schluss gekommen, mich zunächst an das Single-Dasein endgültig zu gewöhnen.


Das heißt - und das ist in der Tat so: Ich suche nicht, werde nichts unternehmen, um unbedingt jemand kennenlernen zu müssen und vor allen Dingen werde ich alles dem Schicksal überlassen. Alles andere ist erzwungen und führt eh zu nichts. Was 17 Jahre lang am Ende nicht dazu führte, den Menschen für´s Leben zu finden, wird in dieser Form auch zukünftig nichts bringen.
Manche Menschen wird es eben nicht gegönnt sein, den Rest des Lebens jemanden an der Seite zu haben (mal abgesehen davon, dass es dafür eh keine Garantie gibt): Warum soll es bei mir nicht auch so sein? Was ist, wenn mir einfach nur eine bestimmte Anzahl an Chancen vorbestimmt war und diese aufgebraucht sind? Und was, wenn der Rest meines Lebens nur noch 1 Jahr ist, dann hätte ich doch fast bis zum Ende eine Zweisamkeit gehabt (mit Ausnahmen in den letzten beiden Jahren)???


Und an sich: Manche Menschen sind ihr Leben lang allein, ich hatte so zumindest die letzten 17 Jahre immer wieder jemanden, der mich begleitete. Also möchte ich mich nicht beschweren und jammern. Wenn es sein soll, und mir bestimmt ist, werde ich durch Zufall mit Sicherheit diejenige welche kennenlernen. Falls nicht, bleibt mir das, was mich schon immer umgab: Freunde. Und das allein ist ein großer Schatz in meinem Besitz...

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Eine Grundregel hatte ich schon immer, was das Verlieben oder Verliebtsein in einen Menschen betrifft:
Wenn ich schon nicht der Einzige bin, der dieser Frau seine Gefühle zeigt, sie umwirbt - dann will ich aber der Einzige sein, bei dem sie das interessiert.
Alles andere hat mich schon immer abgestoßen und Desinteresse aufkeimen lassen.
Nichts ist schlimmer, als Menschen, die in der Zuneigung anderer baden und dies auch noch sichtlich genießen...bäh!

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Eine Freundschaftsbestandsaufnahme....

Mal sehen, wie sich 2009 entwickelte:

- die beste Freundschaft zerstört;
- vier Freundschaften durch Beziehungs-/Familientechnischem   
  Hintergrund ein wenig rückläufig;
- eine gute Freundschaft durch eigene Gefühle in Gefahr gebracht;
- zwei wegen längerem Auslandsaufenthalt auf "Halten"
- bei zwei Freundschaften wieder steigende Tendenz
- bei vieren alles in ordnung, wie bisher
- vier wieder am verbessern auch vom Kontakt her
- eine neue Freundschaft

Unter dem Strich lässt sich sagen, sieht an sich gut aus. Aber besonders schwer schlägt der Totalverlust meiner ehmals besten Freundin immer noch zu Buche. Deswegen kann ich mich nicht hinreißen lassen zu sagen, es wäre alles in Ordnung. Und wenn man die vier rückläufigen betrachtet, dann ist das auch schade, aber ein Sachverhalt, den die Umstände mit sich bringen. Partner und Familie hat halt oberste Priorität, was nicht heißt, dass man ja keinen Kontakt mehr hat und genau deswegen fallen diese vier nicht so sehr ins Gewicht.....

Bei all der nicht vorhandenen Zweisamkeit genieße ich es aber durchaus nun in vollen Zügen, mit den unterschiedlichsten Menschen wegzugehen, neue Menschen kennzulernen und einfach mal den Freitag Abend mit Kumpels beim Fußball und mit anschließendem Zocken zu verbringen....ohne dass sich jemand beschweren könnte... ^^

Aber noch eines, was mich die letzten beiden Wochen aus
gegebenem Anlass beschäftigt hat und zu folgenden Ergebnis ich gekommen bin:
Streitereien haben bei einer Freundschaft nichts zu suchen, wenn Sie ablaufen, wie bei Pärchen (emotional und aus emotionalem Anlass die Gründe aufgewertet, die die Auseinandersetzung dann ergeben)....
Ich weiß dass sich nun jemand angesprochen fühlen wird...
Aber ich sag dazu: Küssen, dann darf man sich auch mal so entsprechend streiten.... :-P

Alles in allem betrachtet..."Freundschaften und Thema Liebe" wäre genau das am Ende mal die beste Lösung gewesen und hätte so vieles erspart:

If we were a movie,.....

26.2.10 18:38, kommentieren

Aufbruch in eine neue Welt

Der Film gestern...wow! So ist es nun mal, wenn man ohne besondere Erwartungen ins Kino geht und so positiv überrascht wird.

Ich war angetan, wie schon lange nicht mehr. Eine phantastische Welt, tolle Effekte. Aber auch wichtig eine Message, die so deutlich vermittelt wurde, wie es nur möglich war:

Eine Welt kann noch so wunderbar sein und noch so heil - es bedarf allein eines Menschen, all dies zu zerstören....

Und das trägt jeder Mensch in sich - den Hang zur Zerstörung. Ob unterbewusst oder bewusst. Ob gewollt oder nicht beabsichtigt.

Ob eine ganze Welt oder nur eine kleine einzelne.

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Meine Welt befindet sich nun in einem Schwebezustand voller Leere.

Keine Traurigkeit - aber auch kein Glücksgefühl. Ein merkwürdiger Zustand, der nun seit dem letzten klärenden Gespräch zu dem wurde, was er nun ist.

Ein klarer Punkt ist: Ich weiß zum ersten Mal so genau wie nie, seit ich sie kenne, woran ich bin. Es gibt nun am Ende nicht einen einzigen Punkt, der auch nur zum kleinsten Funken Hoffnung führen kann.

Ist das gut so?
Der größte Part meines Herzens und meines Verstandes sagt eindeutig: Ja!
Weil es das ist, auf was ich lange hingearbeitet habe:
Gefühle und Hoffnungen verdrängen, da es sinnlos ist.

Und nun ist es so, dass mich die Frage nicht überrascht, aber dennoch beschäftigt: Warum bleibt ein Rest an Enttäuschung, dass es am langen Ende nicht hat werden sollen?

Die Antwort ist klar:
Es gab trotz allem immer insgeheim einen - wenn auch sogar von mir unerwünscht - Funken Hoffnung, dass es doch irgendwann was wird.

Und warum?
Sie hat mir zwischenzeitlich sehr viel bedeutet und ich war - hingegen einiger meiner Freunde - der Meinung, dass Sie diejenige gewesen wäre, mit der alles hätte wahr werden können, was ich mir wünsche. Wir haben uns gut verstanden und konnten über alles (bis natürlich die Beziehungsthemen) offen sprechen. Wir haben viele Gemeinsamkeiten und Interessen und wir fühlten uns in der Gegenwart des anderen immer sehr wohl. Ich für mich kann behaupten:
Wenn sie das Gleiche für mich empfunden hätte, wären wir sicher glücklich geworden. Und ich wage zu behaupten, ganz tief in Ihrem Herzen weiß Sie, dass es in diesem Fall das Beste auch für sie gewesen wäre....

Ich wünsche Ihr, dass es nun in anderer Form ebenfalls gelingt, und sie sich am Ende nicht verzweifelt fragen muss, warum sie diese Gefühle nicht für mich haben konnte und damit alles besser geworden wäre.

Am Ende eines langen Gesprächs blieb am nächsten Morgen nur das Aufwachen nach einer merkwürdigen, traumleeren Nacht durch meinen Radiowecker....

...mit den letzten Klängen des Songs von James Blunt "You´re Beautiful" :

.....and I don´t know what to do - ´cause I´ll never be with you.

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Wie war das gestern?

"Du ziehst komplizierte Geschichten in Deinem Liebesleben regelrecht an..."

Ja, dieser Behauptung muss ich wirklich zustimmen. Vielleicht jetzt, wo ich offen bin für jemanden, den ich endlich wieder in den Arm nehmen kann - vielleicht jetzt wird es jemand sein, der liebt und einfach nur geliebt werden möchte.

Liebesmonster: "Du machst die ganze Arbeit und jemand anderes profitiert"
(unfassbar, warum solche Sprüche dann auch noch gerade in solchen Momenten hochpoppen)
Was soll ich sagen? Ja, das Gefühl hatte ich bei unserem klärenden Gespräch am Ende auch. Ich habe viel investiert, Zeit und Gefühle. Hab Sie unterhalten, zum Lachen gebracht und ihr versucht, wieder mehr Spaß zu am Leben zu vermitteln. Es ging ihr irgendwann deutlich besser, sie lachte mehr, sie wurde offener und lernte wieder zu vertrauen. Und am Ende werde nicht ich es sein, der davon profitiert. Am Ende kommt jemand anderes und wird ohne Mühe glücklich....

Es ist nicht das erste Mal. Vor 2 Jahren war es ähnlich. Mit dem Unterschied: Damals war ich mit der entsprechenden Person liiert.
Ist es mein Schicksal, einen geliebten Menschen aufzubauen und für eine Beziehung (wieder) tauglich zu machen und mitansehen zu müssen, wie jemand anderes dann mit ihr glücklich wird????!?!?!?

Ich hoffe nicht - ansonsten will ich nie... NIE wieder lieben.

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Nun beginnt - pünktlich mit dem Jahreswechsel - der Aufbruch in eine neue Welt. Ob diese Welt nun Gefühle für mich bereit hält oder nicht? Ich weiß es nicht. Ich werde nicht suchen, sondern werde mich finden lassen.
Ich weiß nur:
Mein Verstand sagt mir, dass irgendwo da draußen jemand ist, die noch viel besser zu mir passt und mich all diese Gedanken über verlorene und nicht wahr gewordene Chancen vergessen lässt. 
Meine bisherigen Gefühle werden und sollen mir nicht mehr im Wege stehen und das, was noch da ist, wird irgendwann allein oder mit anderer Hilfe ganz verschwunden sein.

Wird Zeit, nun das alte Lager zu verlassen und die Reise anzutreten...

30.12.09 13:19, kommentieren

Das Liebesmonster

Das Liebesmonster bei Facebook hat mir soeben folgende Aussage zukommen lassen:

"Sie verarscht Dich"

Was soll ich dazu noch sagen....

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Es ist Zeit für meine allererste Weihnachtsdepri. Hat schließlich auch 33 Jahre gedauert. Aber Gründe gibts genug dafür. Obwohl ich mir sicher bin, dass das keine richtige Depression ist, konnte ich heute für einen kleinen Moment nachvollziehen, warum sich wirklich depressive Menschen an so einem Tag vor den Zug schmeißen.

Es war ein merkwürdiges Gefühl zwischen "Es wird einem richtig schlecht" und Traurigkeit. Und es erschreckt mich, dass ich es im Ansatz gefühlt habe. Naja, verständlich, schließlich war mir nach den News der letzten Tage die Lust auf Weihnachten dieses Jahr endgültig vergangen.

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Wieder mal harte Worte aus dem Freundeskreis. Obwohl ich diesmal der Geschichte mit etwas mehr Abstand gegenüber stehe, als noch im Sommer. Dennoch - Cynthia hatte mal wieder Recht:
Wieder schafft Sie es zu enttäuschen. Und vielleicht ja nicht mal gewollt. Aber dennoch passiert.
Ob es falsch war, dass sie nicht erzählt hat, was wirklich Sache ist? Nun, liegt im Auge des Betrachters. Wichtig ist für mich, wie es bei mir ankam. Und mich enttäuschte es.
Weil sie es hätte sagen müssen, wenn Sie dachte, dass ich mir in irgendeiner Art und Weise wieder Hoffnungen machen würde.
Weil Sie es hätte aufgrund der meines Erachtens guten Freundschaft erzählen können, und gefragt hatte ich sie ja dann und wann. Die Frage bleibt, weshalb sie es nicht gemacht hat.
Und dabei weiß ich ja gar nicht, wie ich zu dem Ganzen in Bezug Gefühle stehe. Fakt ist, Gleichgültgkeit sieht anders aus und ich würde lügen, wenn ich behaupte, es mache mir nichts aus. Ich weiß aber auch, dass man Gefühle halt nicht erzwingen kann und wenn jemand halt wieder stattdessen ins Verderben rennen will, kann man es eben nicht ändern (wobei es ja nicht schlecht ausgehen muss).

Es ist nun mal wie es ist. Zeit heilt ja und das, was im Spätsommer mit Chantel war, hat sicherlich auch dazu beigetragen (aber sicher war jemand Bestimmtes nun mitunter auch ein Grund dafür, dass es letztendlich mit ihr nicht geklappt hat).
Ich habe einen großen Teil meiner Gefühle für sie hinter mir gelassen - nachdem im Juni schon die Bombe platzte und Sie es auf beschämende Art und Weise verstand, mich auf sie sauer zu machen - und sie arbeitet weiter kräftig daran, den Rest auch zunichte zumachen. Dass an dem Rest aber auch Freundschaft hängt, daran sollte sie denken.

Ja, wenn ich gründlich darüber nachdenke, sind noch Empfindungen für sie da. Aber ob ich wirklich daher mit ihr eine Beziehung eingehen könnte, kann ich nicht mal mehr sagen. Zumal ich schon seit einiger Zeit der Meinung bin, dass eine Beziehung mit ihr mich eher am Ende verletzt hätte. Aber ob ich es andererseits gut finde, dass sie schon vor geraumer Zeit jemanden kennengelernt hat....bestimmt nicht. Aber es ist nun mal so und hätte mir damals - wenn sie es denn mal erzählt hätte (da ich ja auch schon mal das eine oder andre mal direkt gefragt habe) auch bestimmt noch ein Stück geholfen, mich schneller damit abzufinden.

Gut, das wird nun auch jetzt dazu beitragen. Aber es bleibt ein fader Beigeschmack, warum sie das nicht mal irgendwie beiläufig erwähnt hat?

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Zitate:

"hoffentlich empfindest du nix mehr für sie!??!"    
"du wirst ausgenutzt",  "warum sie nix gesagt hat? man nennt das auch warmhalten" ,  "unverantwortungsvoll"   "dämlich"  "was willst Du eigentlich mit der"
"du hat was besseres verdient...vor allen Dingen jemand, der aufrichtiger zu dir ist, als das, was dir in den letzten 2 Jahren passiert ist" 
"die hat nur angst, dass sie keine aufmerksamkeit mehr von dir kriegt, wenn sie´s dir sagt"

...mein lieber Mann! Und das war nur die Spitze des Eisbergs

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Aber unterm Strich bleibt eines. Ungeachtet dessen, was ich mal empfunden hab und noch in mir steckt:
Ich habe sie - wenn man ihr das vorwirft - ebenso benutzt, nämlich als Ersatzbezugsperson, weil ich eben alleine bin und sie es auch war.
Sie ist eine gute Freundin - an sich. Und diese möchte ich auch nicht verlieren. Und ich weiß nicht, ob ich eher ein Problem damit habe, aufgrund des neuen Typs sie kaum noch zu sehen und einen weiteren Step in Richtung Alleinsein mache oder ob es wirklich noch an Empfindungen für sie liegt.

Wie dem auch sei. Ich bin gespannt, wann und wie ich es mitgeteilt bekomme. Bin gespannt was daraus wirklich wird und ich bin gespannt, wie sie auf meine Worte reagiert. An einem Tag wie heute werde ich ihr alles sagen, und es wäre mir egal wie es ankommt und was sie daraus macht. Hauptsache ich bin es los und die Fronten sind endgültig wieder geklärt.

Bin auch gespannt, was das Liebesmonster als nächstes für mich auf Lager hat....

 

 

25.12.09 01:37, kommentieren

Der wahre Grund

Liebe ist wie ein Minenfeld. Man macht einen Schritt und schon zerfetzt es einen. Und was macht man danach?

Man setzt sich wieder Stück für Stück zusammen, um dann den nächsten Schritt zu machen - der einen wieder zerfetzt....

Und das Fazit daraus? Wir lassen uns lieber immer wieder in Stücke reissen, nur um den noch größeren Schmerz der Einsamkeit zu entgehen....

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Maria hörte erstaunt zu und konnte doch irgendwie keine Antwort finden. Letztendlich gibt es immer diesen Machtkampf zwischen Herz und Verstand. Gut, dass die Vernunft noch Oberhand hat.

Das Dumme ist nur: Mein Verstand sagt mir, dass das an sich aber die beste und vernünftigste Geschichte gewesen wäre, die vieles vermieden und mich am Ende an den Ort gebracht hätte, an den ich mich schon lange hingewünscht habe.

Fakt ist aber auch, dass dazu ZWEI Herzen gehören und es reicht eben nicht, dass nur eines davon schlägt. Und somit versucht mein Kopf meinem Herzen weiterhin Einhalt zu gebieten. Einhalt wieder in etwas reinzurutschen, was viel Zeit, Nerven und Schmerzen gekostet hat.

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Beknackte und gestörte  Menschen sind Single, weil sie beknackt und gestört sind.

Ich bin Single, weil ich Opfer bin.

Opfer von schlechtem Timing.

 

21.12.09 15:38, kommentieren

Freundschaften - Was dazu führt und was daraus wird

Also irgendwie glaube ich, je älter man wird, um so schwieriger lassen sich Freundschaften aufrecht erhalten: Weil der Partner nunmal wichtiger ist. Das merkt man freilich dann im Freundeskreis nicht, wenn man selbst jemanden hat, der einem "wichtiger" sein könnte. Aber man merkt es ziemlich schnell, wenn man niemanden hat.
So geschehen nun bei mir.

Ich glaube ich bin nahezu in meinem engeren Kreis der einzige, der alleine ist zur Zeit. Und das hab ich mir nicht ausgesucht, auch wenn es - wie im vorherigen Blogeintrag geschrieben - nicht so schlimm ist.
Naja, es gibt noch eine gute Freundin, die - zumindest offiziell - ebenfalls noch Single ist. Und da bildet man natürlich ruckzuck eine Zweckgemeinschaft:
Gemeinsam einsam.

Ist an sich ja auch gut, wenn man eine gute Freundin in einer solchen Phase hat, mit der man eben das macht, was man außerhalb von Intimität sonst mit einem Partner macht: Ausflüge, Ausgehen, Plätzchen backen und und und.

Und man redet ja auch über vieles. Aber nicht über alles. Es ist schon blöd, wenn man zB nicht darüber reden kann, ob man vielleicht inzwischen jemanden kennengelernt hat. Warum? Ich selbst hatte eine zeitlang ganz gute Gründe dafür - die sie ja auch kannte. Mittlerweile hatte ich ja dann zwischenzeitlich eine kurze Liason mit Jemandem und das hatte ich ihr auch erzählt. Ich denke, einer guten Freundin erzählt man auch von so etwas.

Umgekehrt weicht sie selbst jedoch bei diesem Thema aus. Und selbst auf direkte Fragen erhält man keine Antwort. Doch wozu?
Und besonders dumm, wenn ich genau weiß, dass da was im Busch ist. Ich frage mich, weshalb sie solche Dinge für sich behält? Die Freundschaft nicht gut genug? Angst mich zu verletzen? Oder am Ende Egoismus?: "Nicht erzählen, sonst bricht die Zweckgemeinschaft weg"...

Keinen blassen Schimmer. Aber Fakt ist, und viele, die mich schon lange kennen, wissen: Ich weiß oft mehr, als ich es meinem Gegenüber zu verstehen gebe. Und jetzt spiele ich mal mit!

Vor allen Dingen Samstag Abend. Und mal sehen, wie sich das danach Richtung Weihnachten und Silvester entwickelt...

Mal schauen, welches Ende es nimmt...

1 Kommentar 18.12.09 00:55, kommentieren

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