In unseren Freunden suchen wir das, was uns fehlt

...was immer es auch sein mag.

Jemanden, der zuhört und Antworten hat.
Jemanden, der für einen da ist.
Jemanden, der einen zum Lachen bringt.
Jemanden, der einem in schwierigen Phasen beisteht.
Jemanden, der einem hilft.
Jemanden, der einen in den Arm nimmt.
Jemanden, mit dem man schöne Momente teilen kann.
Jemanden, mit dem man was unternehmen kann.
Jemanden, dem man wichtig ist.
Jemanden, mit dem man über alles sprechen kann.
Jemanden, der einem Freude bereitet.
Jemanden, der Verständnis hat
Jemanden, der einem nah ist.

.....

Die Liste ist schier endlos und zeigt genau das:
Man sucht, was einem fehlt. Für manche ersetzt der Partner die Freunde, weil da der Partner das Gefühl gibt, das all dies nicht fehlt.
Und somit werden Freunde dann unwichtig....

Schade....

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Suchte ich in dem einen oder anderen Fall nicht das eine oder andere zu viel in Freunden?
Das mag sein....
Aber ich weiß, was an sich gut für mich gewesen wäre - und oftmals für den anderen auch.
Nur manche suchen eben woanders nach dem, was einem fehlt.

Das ist Kismet.

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Ich konnte das Entsetzen in Ihren Augen sehen....

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Stolz, was?
Da war was. Das hab ich gestern gemerkt. Und denkt ja nicht, ich habe ihn irgendwo liegen lassen.
Dennoch hakt da was...und ich frage mich allen Ernstes, was es ist.
Was soll das...stimmt eigentlich....alles ja so wie gehabt.
Man kann manche Dinge/Ergebnisse hervorsehen, als ob man die Rechenaufgabe 1+1 ausrechnet:

Leicht, abzusehen und deutlich.
Das wird sich rächen....

Abgesehen davon ist meine Geduld irgendwann aufgebraucht und wird sich wieder in Gleichgültigkeit wandeln...anfangs verbunden mit ein wenig Enttäuschung und Gedanken - aber am Ende blanke, nackte Gleichgültigkeit...."dann eben nicht, wer nicht will, hat schon"

Aber dann ist auch Schluß mit Entschuldigungen

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Manche laufen an einem Goldschatz vorbei - kriegen ihn sogar noch vors Gesicht gehalten - und merken nicht einmal, welches Glück sie haben....

..das ist alles? Nein....

....sie drehen sich um, machen einen Schritt....und stürzen den Abgrund hinab.

Vielleicht haben diese Menschen ja einen Fallschirm im Rucksack.

Blöd nur, wenn der Aufprall zu schnell kommt und man den Schirm nicht mehr öffnen kann...

Und blöd, dass es immer dieselben sind, die stürzen...wieder hochklettern, um erneut zu fallen...

...warum nicht einfach mal zugreifen und schauen, wie leicht es doch ist, den Schatz einzustecken, mitzunehmen und sich ann endlich freuen zu können...???

Vielleicht ist dieses ständige Hinfallen auch einfach ein längerer
Prozess für "Learning by doing"....

 

25.8.10 19:04, kommentieren

Mut zum Fliegen

Eine ganze Reihe Möglichkeiten und Cancen - aber ich bin sehr vorsichtig geworden. Zu sehr hat sich das zufriedene Gefühl vom "Unzerstörbarem Herzen" durchgesetzt.
Auf Deutsch: Der Gedanke, dass man unverliebt auch nicht verletzt werden kann, gefiel mir in den letzten Monaten besser, als die Aussicht, sich nun wieder verlieben zu können.

Vielleicht war es das auch - neben der fehlenden Ernsthaftigkeit, sich wirklich wieder öffnen zu wollen - was es mir zusätzlich schwer machte. Oder macht? Ist es nun noch so?

Ich sollte erst mal mich selbst wirklich verstehen wollen, sollte erst mal das grundsätzliche Vertrauen in Gefühle wiederfinden, bevor ich die nächsten Schritte wage. Dabei tut Nähe doch so gut...wie das nun mal so ist, wenn man wieder "Blut geleckt" hat.

Dennoch: Andere stürzen sich plötzlich - voll bis oben hin mit Gefühlen - in etwas, wovor ich momentan am meisten zurückschrecken würde:
In eine mögliche Beziehung, die im Vorfeld so viele Warnsignale und Umstände mit sich bringt, dass man das schlechte Ende schon fast vor Augen hat. Ich könnte DAS momentan am wenigsten.
Ich denke, es hat nichts mit schlechten Erfahrungen zu tun - denn die haben wir alle hinter uns.
Aber würde man in ein Flugzeug steigen, bei dem schon im Stillstand das Triebwerk heftigst qualmt???

Vielleicht hat Liebe ja auch was mit Mut zum Risiko zu tun...vielleicht? Nein, sie HAT damit zu tun.

Folglich fehlt mir im Gegensatz zu diesem anderen Menschen einfach nur der Mut zum Risiko. Den Mut, im schlimmen Fall leider wieder ein Messer im Herzen zu haben...

Sollte ich diese Angst abgelegt haben, wird der nächste Schritt sicher leichter fallen als jetzt gerade.

Dem anderen Menschen wünsche ich viel Glück bei diesem neuem Start mit der neuen Passagiermaschine - auf dass es ein schöner Flug und keine Bruchlandung wird.

15.8.10 19:59, kommentieren

Das Leben der Anderen...

...geht Menschen, die einem nicht nahe stehen, gelinde gesagt...
einen Scheißdreck an!!!

Ich denke, an genau diesem Punkt spiegelt sich wider, dass ich emotional immer noch ziemlich leicht entflammbar bin.
Anders kann ich mir nicht erklären, wieso ich auf ein solches simples Statement so sauer reagiere.


Auf der anderen Seite jedoch hätte mich dieses Statement wahrscheinlich eher sogar zum Schmunzeln gebracht, wenn es ein guter Freund geschrieben hätte. Aber nein.
Es war jemand, die ich wahrscheinlich genau so "gern" habe, wie sie mich. Und ein guter Freund hätte wahrscheinlich auch einen anderen Hintergrund gehabt, einen solchen Kommentar abzugeben: tröstend, mitfühlend. Und nicht besserwissend, hämisch. Ich würde sogar behaupten: Dieser Kommentar wäre nochmal eine Art "Drauftreten, wenn er noch am Boden liegt" - schade nur für sie, dass ich schon lange nicht mehr auf diesem Boden liege...

Vielleicht hat sie es sogar - man will ja nichts böses unterstellen - auch witzig gemeint oder sich gar nichts dabei gedacht....

 ....aber aufgrund der Vergangenheit und der pikanten Allgemeinsituation würde ich dieses Statement dann als absolute Dummheit bezeichnen.

Meine Meinung über sie hat sich jedenfalls bestätigt.

Fazit - und das merke ich nun bei diesem Blogeintrag:
Ich bin nicht sauer wegen des Spruchs - sondern dummerweise aufgeregt über diese "Person"...und das schlimme ist doch, dass sie die Aufregung gar nicht wert ist. Tzzzzz...

So. Tief durchatmen, Entwurf bloggen uuuuund: vergessen! :-)

24.7.10 14:31, kommentieren

Beziehungen und andere Katastrophen

..auch ein Filmtitel. Aber für mich die derzeit beste und passendste Überschrift für all das, was ich in den letzten Wochen im Bekannten - und Freundeskreis erleben durfte.

Genug Plott um einen ganzen Film zu drehen.

Und genug Elend, um mich endgültig davon zu überzeugen, dass es doch nicht so schlecht ist, allein zu sein.
(wenn da nur nicht die Zweisamkeit fehlen würde).

Aber das Motto "Lieber in einer schlechten Partnerschaft leben als allein" scheint immer mehr um sich zu greifen.

Es gibt Punkte, bei denen sicherlich das Thema Kompromissbereitschaft ein wenig überstrapaziert wurde und es liegt an jedem selbst, wie weit er seinen Stolz oder seine eigene Linie herunterfährt - vielleicht sogar ganz aufgibt.
Aber während sachliche Gründe wie nervende Schwiegereltern oder andere Wohnvorstellungen noch Lösungsansätze bieten, dürfte es beim Thema "Vertrauensbruch, Betrug, Lügen und Fremdgehen" absolut sinnlos sein, eine Beziehung - selbst wenn sie 20 Jahre lief - fortzuführen.
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht" lautet ein Sprichwort. Doch es heißt auch "irren ist menschlich, vergeben göttlich"...

Doch was macht man mit dem, der mehrmals lügt und betrügt?
Wäre mehrfach vergeben dann nicht göttlich, sondern eher dämlich?


Ich finde es traurig, dass es Menschen gibt, die sich selbst aus Liebe völlig aufgeben. Denn das Resultat ist wie so oft, das ausgerechnet diese herzensguten Personen an wahre Teufel geraten und somit die Hölle auf Erden erleben....
Sie lassen alles mit sich machen - weil sie lieben.
Stolz? Schon lange verloren. Achtung vor sich selbst? Fehlanzeige.

Diesen Punkt wünsche ich weder mir, noch anderen:
Durch Liebe abhängig werden....

Leute, Leute, Leute!

LIEBE IST VERTRAUEN!
Gegenseitiges resperktieren.
Sich gegenseitig nicht zu verletzen.
Und füreinander da zu sein.
Dem Partner nichts anzutun, was man selbst am eigenen Leib
nicht erleben möchte.

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Ich kann dazu nur sagen:
Was einmal nicht mehr funktioniert - wird auf Dauer auch nicht funktionieren. Wer einmmal betrügt, es nochmal tut, wird auch weiterhin nicht treu sein. Und wer einen schwierigen Charakter hat, wird diesen nicht komplett umkrempeln können...

Natürlich. Wenn man bedingungslos liebt, ist eine Entscheidung aus Vernunft schwer. "Lieber unglücklich zusammen sein als allein...."
Mag sein.

Aber denkt daran:
Während ihr lieber unglücklich zusammen bleibt, überseht ihr den einen Menschen, den ihr wenn ihr allein wärt beachten würdet.

Ein Mensch, mit dem ihr eher GLÜCKLICH zusammen sein könntet...

15.7.10 17:03, kommentieren

Valentine´s Day

Ein Film. Mehrere Geschichten von mehreren Charaktären an einem der für die Liebe bedeutungsvollen Tage. Happy-Ends...aber auch viele traurige Schicksale.
Aber erstaunlicher Weise Geschichten - wie sie das Leben selbst besser nicht schreiben könnte. Nur Geschichten - aber dennoch zeigen sie das gnadenlos auf, was wirklich passiert und eben nicht - wie in Hollywood üblich - so realitätsfern scheint...
Und der Betrachter fängt automatisch an - ob Paar oder Single - nachzudenken.

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"Die Liebe aus einer Freundschaft ist die vielleicht für Beide die großartigste Chance, für immer zusammen glücklich zu werden "

Ja. Das mag sein-
Es ist aber nie pasiert.
Auch wenn mein Lebenshoroskop mir schon vor Jahren prophezeite,
"der ideale Partner ist dein bester Freund"...

War es das? Verliebte ich mich daher sinnlos?

Der wahre Kern - und es erschlug mich beinah, just in diesem Film, endlich eine Erklärung für das gefunden habe, was mir immer wieder passierte. Nun, eher ein Teil einer Erklärung und doch steckt so viel Wahrheit in diesem Zitat:

"...noch etwas, was ihr beide mögt.
Und es sind genau solche Dinge, die aus einem Freund,
den du einfach nur toll findest, jemanden machen, den du liebst..."

Es waren außer der tiefen Freundschaft und dem Vertrauen immer auch die kleinen Dinge, die mich fasziniert hatten:

Kleine, auch süße, Gemeinsamkeiten...

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Das Feuer ist nie gänzlich erloschen. Aber ich habe die Flammen grösstenteils erstickt.
Doch irgendwann kommt der Tag, an dem das Feuer aus der noch vorhandenen Glut entfacht wird. Die Frage wird sein: Wer zündet es an?

Warum ich nicht auf die Pirsch gehe?

Weil wahre Liebe einen findet - und man sie nicht suchen muss.
Bis dahin genieße ich das, was mir Gottseidank nicht widerfahren muss und über das ich schon geschrieben habe: Traurigkeit, Enttäuschung, Hass, Wut, Verzweiflung, Misstrauen, Angst...

Wenn es irgendwann die richtige Liebe sein soll - wird der Moment da sein und es passieren....

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15.7.10 16:45, kommentieren

Zweisamkeit und ihre Folgen

Single sein, heißt...

allein sein...
niemanden lieben...
von Niemanden geliebt werden...
...folglich, nicht diese wunderbaren Gefühle zu spüren.

Aber es heißt auch:

...es kann Dir keiner Dein Herz in Stücke zerreissen!!!

Es gibt Dinge, die glaubt man nicht, obwohl man den Menschen ja an sich alles zutrauen kann. Wenn ich wüsste, dass mir mal ähnliches widerfahren soll, bleibe ich lieber allein. Das tut deutlich weniger weh.

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Wie schafft sie das nur??? Ich glaube, ich könnte es nicht...

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Immer, wenn Du denkst, ein Mensch (den Du ziemlich gut zu kennen glaubst) könnte Dich nicht mehr überraschen, dann....

...nun, den Satz muss ich ja wohl nicht vollenden. 

Man bedenke: Es gibt aber auch negative Überraschungen!

 

1 Kommentar 25.4.10 23:15, kommentieren

Ein neues Jahr mit Massnahmen

Da ist es nun: das neue Lebensjahr.

Während das alte furios mit einem Glückserlebnis im Stadion gegen die Bayern endete, hält das neue Jahr viel Nachdenkliches bereit:

Angefangen von dem, was sich an meinem Geburstag abespielte. Wer plötzlich auftauchte - und wer fern blieb.

Es gab Menschen, mit denen ich nie und nimmer gerechnet hätte. Aber es gab Menschen, die mich doch sehr enttäuschten - die einen mehr und die anderen weniger. Und sehr überraschend der Auftritt meiner Ex-Freundin, die es sich nicht hatte nehmen lassen, zu später Stunde vorbeizukommmen und zu gratulieren.  Das fand ich sehr schön und hat mich doch beeindruckt. Beeindruckt hatte mich aber auch im Laufe des Tages die eine oder andere Nachricht.

Kurios, dass man an solchen Tagen merkt, dass einigen Leuten so ein Geburtstag wichtiger erscheint, als es im engen Freundeskreis beispielsweise der Fall war. Aber gut: Schnee nun von gestern.

Fakt ist nun, ich habe mir für das neue Jahr etwas vorgenommen. Das Ganze könnte man durchaus (wenn auch nicht so empfunden) unter dem Aspekt "die Zeit läuft davon" sehen. Meine persönlichen Vorgaben für die 34 sind:

1. Chancen nutzen
2. absolut nichts mehr gefallen lassen
3. direkt auf den heißen Brei zugreifen und nicht umherstochern
4. meine Meinung offen kundtun
5. Grenzen deutlich aufzeigen und konsequent sein

Das wird sich auf der Arbeit zeigen, im Freundeskreis, Familie und auch was das Thema Partnerschaft betrifft (insofern sich da etwas tun sollte).

Ich lasse nicht mehr mit mir spielen oder mich für dumm verkaufen. Das erstmal zum böswilligen Teil.
Aber ich werde mir auch nichts mehr gefallen lassen und auch keine Zeit mit Dingen verschwenden, die am Ende für mich unnötig Stress bedeuten oder einfach nur bescheuert sind.  

Ich war lange genug der Spielball. Jetzt wird wieder selbst zugetreten.

 

23.3.10 12:28, kommentieren

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