Tiefer als man glaubt

Nachdem ich nahezu drei Wochen Zeit hatte, ein wenig Abstand zu gewinnen, muss ich eingestehen, dass ich psychisch und physisch wohl in den letzten Monaten auf dem Zahnfleisch gekrochen bin...

Vieles hat dazu geführt. Die doppelte Belastung durch die Mitbewältung eines zweiten Platzes auf der Arbeit und der ungeheure Druck, die Situation in Sachen Zweisamkeit und vor allen Dingen meiner Familie:

Meine Oma, der es immer schlechter geht, mein Vater, der schon wieder ins Krankenhaus musste, meine Mutter, die nervlich am Ende scheint. All das und kein so glücklicher seelischer Ausgleich sorgten dafür, dass mir Richtung Ende des Jahres Kraft fehlte. Ich war nicht nur ständig übermüdet und energielos, ich hatte erhebliche Schlafstörungen, und vernachlässigte alles und jeden, von den wiederkehrenden Krankheiten nicht zu sprechen...
Mein bester Freund war meine Couch, ich hatte nicht ein mal die Lust, mich mit Freunden zu treffen, sondern war froh, wenn ich alleine zu hause war.
Hatte ich in der Vergangenheit nehezu jeden Tag Verabredungen, so waren es nur noch vereinzelte Treffen mit Sandra und Cris.
Keine Mel, keine andere Sandra, kein Tobi...die Liste ist lang.
Es tut mir sehr leid, und bei Gelegenheit werde ich es denjenigen auch sagen. Ungeachtet der konsequenzen, die sie daraus ziehen.
Aber es ging einfach nicht und darüber reden schon gar nicht....
Zumal ich mir erst jetzt mit drei Wochen Urlaub und Ruhe im Klaren darüber werde, was da passiert ist.

Ein erstes Anzeichen von Burnout? Erschöpfungszustände?

Fakt ist jedenfalls, dass vieles mich wohl tiefer beschäftigt und in mir Probleme verursacht, als ich je glaubte. Das macht mir schon ein wenig Angst, da ich bisher immer - egal in welcher Situation - funktioniert habe. Fakt ist, dass es so nicht weitergeht.

Die ersten Schritte mit regelmäßigen Sport als Stress-Ausgleich sind getan, ärztliche Untersuchungen folgen nun und die Situation auf der Arbeit wird sich nun nach langer Klagerei ab 1.3. verändern...

Es muss alles anders werden. Ich fühle regelrecht, wie mich das alles krank macht....

Verständnis erwarte ich keines...von Niemandem.
Ich erhoffe es.

Dennoch weiß ich wohl, wer wie reagieren wird.
Und das wird in negativen Fällen am Ende einiges leichter machen. Denn wenn man Schlechtes erwarten und wird bestätigt, dann braucht man auch kein schlechtes Gewissen zu haben. Und davon schleppe ich auch sehr viel mit mir rum....

Ich möchte mich dessen entledigen. In dem ich es den wichtigen Menschen in meinen Leben ein wenig erkläre und mich entschuldige, wird es hoffentlich besser werden. Ich werde das angehen, wenn ich mich etwas gefestigter fühle.

Und hoffentlich versteht man mich zumindest....

5.1.13 19:07, kommentieren

Manches ändert sich nie....

Ich fasse es nicht!
Und genau so schwer ist es, es in Worte zu fassen.

Sie ist eine der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Sie war es, als mehr zwischen uns war und sie ist es seit damals immer noch - auch wenn wir seitdem nur freundschafltich verbunden sind.

Und nun ist es erneut geschehen:
Er hat es schon wieder getan. Er hat sie schon wieder monatelang
hintergangen. Mehr oder minder vor Ihren Augen.

Warum müssen immer die liebevollsten Menschen so sehr verletzt
werden? Als ich es erfuhr, trieb es mir nicht nur Wut in mir hoch, sondern auch die Tränen in die Augen...warum sie??!!

Ich hätte ihr das niemals angetan...niemals...

Ich wünsche Ihr von ganzem Herzen Kraft, endlich von diesem Scheusal loszukommen...sie hat viel, viel Besseres und viel mehr Glück verdient...

2.9.12 13:42, kommentieren

VERGEBEN ODER NERVLICH INSTABIL

Das ist das Einzige, was mir derzeit zum Thema Frauen einfällt. Entweder sie sind in einer Beziehung oder aber eben zu sehr mit Ihren eigenen Problemen oder insbesondere mit Ihren eigenen Nerven beschäftigt.
Und letzeres fällt mir insbesondere zum Thema Ex-Freundinnen ein. Warum gerate ich eigentlich immer an so problematische Frauen?

Und problematisch ist durchaus noch harmlos ausgedrückt…

12.8.12 23:26, kommentieren

Ein Anlass zum Schreiben

Wenn ich sehe, wann der letzten Eintrag stattgefunden hat, so muss ich dennoch sagen:

Es hätte viel gegeben, über das ich hätte schreiben können. Wahnsinnig viel!
Und ich frage mich, wieso ich erst jetzt schreibe, wo doch alles derzeit in einem neutralen Zustand liegt.
Eine gute Frage, denn weder gibt es himmelhochjauchzende, noch todesbetrübende Gründe, die zu diesem Anlass der Worte führen.

Aber vielleicht liegt gerade darin der Grund – die aktuelle Situation, die mich umgibt, und mir zeigt, dass ich vielleicht doch nicht so schlecht  mit meinem Alleinsein dastehe, wie es vielleicht der eine oder andere in meinem Umfeld vermutet.

Ja auch der  Mensch, von dem mein letzter Eintrag handelt, entpuppte sich nach und nach zu einer Enttäuschung. Eine Frau, die Ihre Emotionen absolut nicht in Griff hatte, für die nichts gut genug war und deren Hobby darin bestand, alles schlecht zu machen. Streitsucht hatte einen Namen und eine ziemlich geniale Waffe: Alles einem im Mund herumdrehen. Angriff war wohl Ihre beste Verteidigung. Alles in allem endete es so wie es angefangen hatte: Plötzlich und ohne jeglichen Kontakt….

Nun bin ich seit einiger Zeit offiziell  auf mich allein gestellt. Und so schlecht ist das nicht. Keine Streits, der Tagesablauf wie es mir gefällt, keine Rechenschaft ablegen, keine Rücksicht. Tun und lassen, was man will…
Nun wird mancher sagen: Das denken alle Singles, solange sie sich wohlfühlen…ja richtig.
Aber noch etwas, was ich auch schon früher in diesem Blog erwähnte: Keine Verletzungen, kein Betrügen – wie es in meinem Umfeld passierte. Und nun der absolute Abschuss, der mir zeigt, dass es nichts gibt, auf was Du Dich verlassen kannst – außer auf Dich selbst:
Die Traumfrau gefunden, nach drei Jahren geheiratet, alles mit und für Sie getan.
Alles vernachlässigt, weil es ein „ich mach das mal alleine heute“ nicht mehr gab. Sie duldete keinen Schritt allein, aus Angst ihn zu verlieren…und später, weil es ohne ihn nicht mehr ging. Und was passiert nun nach einem Jahr Ehe?
Sie jagt ihn zum Teufel….und er versteht die Welt nicht mehr.
Mitunter sicher ein Thema des Altersunterschieds. Er 10 Jahre älter, und sie hat wohl nun die Krise gekriegt, ob es das nun alles gewesen sein soll in Ihrem Leben…und das mit 26…

Es führt dazu, dass ich mir über meine Situation durchaus mal Gedanken machen sollte. Denn ein „ganz allein“ gibt es derzeit nicht wirklich – ein offizielles, ja. Doch da will ich mir erst in Ruhe einiges durch den Kopf gehen lassen, bevor ich beginne, es in Worte zu fassen….

1 Kommentar 5.8.12 23:58, kommentieren

Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben

Die langen Monate der Schreiblosigkeit lösen sich auf. Lange, weil es nichts zu schreiben gab. Ich erwähnte eine solche Situation mal als seelisches Gleichgewicht. Nichts schlechtes, aber auch nichts besonders gutes, worüber sich berichten ließ.

Doch nun ist alles anders. Es gibt einen Grund zu schreiben, und seit langer, langer Zeit kann ich endlich wieder meinen Gefühlen hier nun freien Lauf lassen - und das schöne daran: Es ist positiv! :-)

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An dem Satz ist viel wahres dran: Immer wenn man am wenigsten damit rechnet, passiert es. Dabei ging es so schnell und dennoch wirkt es so vertraut. Tage scheinen mir vorzukommen, als gäbe es "uns" schon seit Monaten. Klar ist anfangs alles immer perfekt und sehr schön - aber im Gegensatz zu all denen, denen ich in den letzten Jahren begegnete, fand ich - bis bei einer einzigen Ausnahme - immer etwas, was mich störte. Oder etwas bei dem ich mich fragte, ob das nicht irgendwann mal zum Problem werden könnte oder ob ich damit zurecht kommen könnte.

Bei ihr ist das anders. Es gibt bisher absolut nichts, was mich auch nur ansatzweise stört oder zweifeln lässt. Und vielleicht ist es dann genau das, was bisher alle Versuche in der Vergangenheit scheitern lassen musste.

Sie hat mein Herz wirklich im Sturm erobert. Auch wenn es mir ein wenig Angst macht, vielleicht wieder verletzt zu werden - ich kann mich gegen ihre liebevolle und vertrauensvolle Art nicht wehren...Mauern fallen ohne den geringsten Widerstand.

Und es ist ein wahnsinnig schönes Gefühl zu wissen, dass da jemand ist. Jemand, dem ich wichtig zu sein scheine. Und jemand, der mich braucht und für den ich da sein kann.

All das hat mir gefehlt und wenn ich ein Puzzle wäre, dann ist sie das fehlende Stück. Selten habe ich mit jemanden so sehr auf einer Wellenlänge gelegen. Alles passt, vom Humor bis hin zu ihren wahnsinnig schönen Küssen. ich weiß, dass niemand perfekt ist, aber sie scheint verdammt nah dran zu sein.

Stressige Momente verfliegen im Nu. Da kämpft man sich zwei Stunden durch den Stau, bis man bei ihr ist. Und ein Blick in Ihre strahlenden Augen, ein Lächeln von ihr - und all der Stress ist verflogen. Ein Kuß von ihr - und zwei Stunden Stress waren es wert....

Vielleicht noch der wichtigste Punkt:

Wir können über alles reden. Und sie spricht ihre Gedanken offen aus. Und noch viel wichtiger: Sie zeigt, was sie fühlt.

Ich wünsche mir sehr, dass dies der Anfang vom Ende ist - vom Ende der Suche nach der Richtigen....

1.4.11 17:01, kommentieren

Irritationen der Emotionen

Lange Monate der emotionalen Ausgeglichenheit. Kleine Höhepunkte an Freuden und kleine Ausrutscher nach unten, verbunden mit der einen oder anderen stressigen Situation....

Aber keinerlei grundlegende Ausbrüche in die eine oder andere Richtung. Keine Schmetterlinge im Bauch, aber auch keine Schmerzen und/oder Trauer. Vielleicht nennt man das "seelisches Gleichgewicht".

In den vergangenen Monaten kristallisierte sich immer wieder eine Meinung heraus: Mein aktuelles Dasein ohne Partner ist nicht das schlechteste - auch wenn ich mich durchaus mit einer Zweisamkeit "anfreunden" könnte. Denn klar fehlt mir das, was eine Beziehung ausmacht: Nähe, Zärtlichkeiten oder einfach nur zu spüren, dass ich jemanden liebe und brauche.

Es ist nicht mal das körperliche, intime. Das kann man sich ohne weiteres ja andersweitig besorgen. Wenn auch nicht auf Abruf. Aber Umarmungen, Streicheleinheiten, Küsse? Verbunden mit Gefühlen?

Es sollte bisher nicht sein - was nicht am mangelnden Kennenlernen liegt, sondern vielmehr, dass die Richtige nicht dabei war. Oder es eben einfach nicht gefunkt hat...nur warum???

Eine Erklärung tut sich - wie in all den Jahren zuvor - wieder auf:

Ich verschwende meine Gefühle wieder in die falschen Richtungen:

Sie ist bezaubernd, wie in der Vergangenheit. Oder soll ich sagen:
Sie verzaubert.
Sie ist wunderschön, intelligent, hat ein wunderbares ansteckendes Lachen. Generell bringt Sie mich zum Lachen und in Ihrer Gegenwart vergeht die Zeit wie im Flug. Man kann sich stundenlang mit Ihr unterhalten und es fühlt sich nicht nur so an, nein, wir kennen uns ja nun auch schon "eine ganze Weile"...alles in allem muss ich behaupten: Ich hätte nie gedacht, dass ich mich in Ihrer Gegenwart einmal so wohlfühlen würde...
She´s nearly perfect.

Aber Ihre eigenen Gefühle kommen mir derzeit wohl eher wie ein Schlachtfeld vor. Zumal diese bis vor kurzem noch an jemand anderem hingen...
Ist es denn noch so? Kann Sie sich überhaupt ohne Zweifel in eine neue Verbindung stürzen?

Ich weiß, gerade der Eine oder Andere aus meinem engen Freundeskreis wird nun sagen "Oh Mann, lass doch diesen Mist, schon wieder so ne abgef...te Sch...e!!! Das bringt Dir doch nix!!"

Und Freunde: Ihr habt so Recht! Und ich weiß es. Aber so ist es nun mal. Vielleicht ist das meine Strafe für so viel Schlechtes, was ich der einen oder anderen Partnein in der Vergangenheit angetan habe. So lange, bis ich dieses Karma abgesessen habe, und mich ein bezaubernder Engel rettet.... 

Was SIE betrifft:
Ich habe mich dabei ertappt, wie ich in Ihren Augen plötzlich versunken bin - gedankenlos. Für mich ein Zeichen, dass da doch ein wenig mehr an Gefühl da ist oder entsteht - als nur Sympathie. Aber ich halte mein Herz verschlossen, ich wehre mich tapfer und rede mir ein, dass es zwecklos sein würde. Wie in der kürzeren Vergangenheit. Und es ist wie im Märchen:
Nur ein Kuss könnte die Tür zu meinem Herzen ein wenig öffen.

Ich muss mich zusammen reißen, damit es nicht wieder passiert. Entstehen da nicht wieder Emotionen für einen Menschen,
für den ich schon einmal was empfunden habe???
Und es wäre wieder einmal sinnlos....

Dann lieber gar nicht.

Auch wenn man spürt, dass man lebt, wenn man liebt.
Man spürt aber auch, dass Leben in einem ist, wenn man Schmerzen hat....

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Es war ein wunderschöner Abend, wir haben viel gelacht und sie hatte sichtlich eine Menge Spaß. Nett, dass sie mir das sogar nochmal in einer "Spät-SMS" mitgeteilt hat ^^
Aber eines fiel mir immer wieder auf:

Sie hat so viel durchgemacht, und wohl sicherlich eine durchaus schlechte Erfahrung in Zweisamkeit gesammelt.
Ich merke, wie wenig Selbstbewußtsein derzeit in Ihr steckt, dabei könnte sie so viel davon haben - ohne dabei auch nur ansatzweise arrogant zu wirken.

Jemand wie sie hat es einfach nur verdient, wirklich glücklich zu werden. Ich wünsche es ihr sehr!

20.12.10 09:22, kommentieren

Vertrauender Schlaf

Mal abgesehen davon, dass es eine sehr schöne Sache ist, mit einem Menschen, der einem viel bedeutet, einzuschlafen und am nächsten Morgen neben diesem Menschen aufzuwachen:

Es geht um mehr!

Denn obwohl es so wunderbar ist - ist es dennoch so seltsam:

Im Schlaf liefern wir uns unwillkürlich aus. Gerade in diesem Moment sind wir so angreifbar und verletzbar, wie wir es im wachen Zustand nie sein würden. Es kann doch so viel passieren.

Folglich benötigt es sehr viel Vertrauen, neben einem Menschen zu schlafen. Weil wir davon ausgehen müssen, dass dieser Mensch uns, während wir schlafen, kein Leid zufügt. Noch vielmehr: Uns sogar beschützt.

Und welche Schlußfolgerung zieht man aus der Tatsache, dass ein Mensch in unseren Armen oder an unserer Schulter einschläft?
Nun: Er vertraut uns. Und zwar in einem Umfang, den man als wahnsinnig großes Kompliment sehen kann...

Bei mir ist es ähnlich. Und erlebte einen Wandel der Zeit.
Während ich in meinen Teenager-Jahren durchaus besser allein schlafen konnte, hat sich das nun völligst gedreht.
Und es ist nicht der panische Gedanke, mir könnte nachts plötzlich was zustoßen und es wäre keiner da, der mich retten könnte....

Auch ich fühle mich wesentlich wohler, wenn jemand im Schlaf bei mir ist.
Man fühlt sich nicht allein, sondern viel mehr noch: geborgen, beschützt, warm...ein Gefühl, dass wir alle noch aus unserer Kindheit kennen. Und ein wunderbares Gefühl, wenn jemand genau aus diesem Grund auch seinen Schlaf unserer Nähe anvertraut, weil er sich vielleicht wohlfühlen will und es warm ist, er sich geborgen und geschützt fühlen möchte...

Schade durchaus, dass dieser geborgen Schlaf eben vom Grundsatz her einen Partner vorraussetzt. Einen Partner, keinen One-Night-Stand...

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Ich fühlte mich auch beschützt, obwohl ich eher in der Rolle des Beschützers steckte. Auch ich schlief ein, wenn auch der Schlaf nicht wie üblich die Nacht hindurch dauerte. Und abgesehen davon, dass es ein schönes Gefühl war, dass sich jemand mir im Schlaf anvertraute und an meiner Schulter einschlief, so war es doch fast unglaublich, als ich aufwachte und feststellte, dass ich schon lang nicht mehr so ruhig und friedlich geschlafen habe, wie in diesem Moment...

Vielleicht hätte ich liegen bleiben sollen...denn der Morgen brachte beim wieder alleine Aufwachen die unschöne Erkenntnis, nun wieder unruhig geschlafen zu haben...

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Ich erwähnte es Ihr gegenüber:
Neutralität ist schier unmöglich.
Zu viel schlechte Anzeichen, zu viele eigene und allgemeine schlechte Erfahrungen und zu viel gemeinsame Vergangenheit.

Doch was macht man mit Menschen, die einem nahe stehen und auf eine Klippe zurennen?
Man versucht sie aufzuhalten oder ihnen zumindest noch ein Rettungsseil umzubinden, bevor sie springen....
Doch das gelingt mir nicht. Ich wünschte ich könnte verhindern, dass gesprungen wird.

Wenn es etwas gäbe, was die Dinge positiv verändern könnte...ich wünschte es mir....
Wenn ich persönlich etwas tun könnte, ich würde es tun.
Aber es steht mir auch nicht zu, mich in die privaten Dinge anderer Personen einzumischen oder noch viel schlimmer, diese Menschen zu beeinflussen.
Obwohlich schon gerne wüsste, wie weit ich das in dem einen oder
anderen Fall beeinflussen könnte...

Ich habe nun oft genug mitangesehen, dass es ein schlechtes Ende nahm und ich mmöchte nicht, dass jemandem, der mir viel bedeutet, schon wieder Leid zugefügt wird - ob unbeabsichtigt oder nicht....

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Das ist wohl mein persönliches Schicksal:

Mitansehen zu müssen, wie Menschen, mit denen ich gemeinsam glücklich war oder jene, mit denen ich es so gerne geworden wäre, mit jemand anderem glücklich werden...

...oder es am Ende doch nicht werden....

...und dann mitansehen zu müssen, wie sie leiden - ohne etwas dagegen tun zu können....

Ich komme mir so hilflos dabei vor - vor allen Dingen, weil ich das Gefühl immer wieder hatte, dass es mit mir nie so weit gekommen wäre. Auch wenn es dafür keine Garantie gibt...

Doch wen wundert´s ?

Ich vergleiche es am besten mit dem Paintballschießen am letzten Wochenende:
Ringsherum werden deine Mitspieler niedergeschossen. Doch du kannst nichts dagegen tun, da du selbst unter Beschuss bist und zusehen musst wie du erst mal selbst heil aus der Lage herauskommst....

Wie also soll ich, wenn ich nicht mal mein eigenes Privatleben in den Griff bekomme, das der anderen geregelt kriegen???

Ich denke:
Versagen ist wohl meine derzeit beste Disziplin....

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Das Fazit:

Ich möchte einfach eine neues glückliches gemeinsames Einschlafen und Aufwachen finden, einen Vertrauten und sicheren Schlaf mit jemanden, an dessen Ende ICH stehe und niemand anderes, auf dass ich dafür selbst Sorge tragen kann, dass dieser Mensch am langen Ende glücklich ist....und nicht jemanden braucht, der ihn vor einem Sprung über die Klippen aufhalten muss...

..wenn es doch keine Klippen mehr gibt.

Einfach für jemanden da sein und sie beschützen....

 

2 Kommentare 29.8.10 22:42, kommentieren

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